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Betrieb von SchILD-NRW 3 und dem SVWS-Server

Grundsätzlich benötigt SchILD-NRW 3 immer einen laufenden SVWS-Server. SchILD-NRW 3 prüft beim Start, ob der SVWS-Server erreichbar ist und vergleicht über die jeweiligen Versionsnummern, ob eine gültige Kombination vorliegt. Die gültigen Kombinationen können aus der Versionsgeschichte (Release Notes) entnommen werden.

Der SVWS-Server läuft unter Linux und Windows und ist in Java geschrieben. Über die API können nicht nur die Daten zur Visualisierung abgerufen werden, sondern auch Statistik-Kataloge.

Zusätzlich können Operationen wie Backups oder Migrationen über den SVWS-Server abgewickelt werden.

Momentan benötigt SchILD-NRW 3 noch den direkten Zugriff auf die MariaDB-Datenbank.

Es ist geplant SchILD-NRW 3 so umzustellen, dass SchILD-NRW 3 alle notwendigen Operationen über die API ausführen kann. Dann wird der Zugriff auf die MariaDB entfallen können.

Übersicht

Der SVWS-Server kann auf Linux oder Windows betrieben werden. Dazu muss ein JDK installiert werden. Beide Installer, sowohl Linux, als auch Windows bringen das JDK mit.

Die MariaDB-Datenbank kann separat betrieben werden. Diese kann aber auch auf dem selben Server installiert sein.

Betrieb SchILD 3 im Rechenzentrum

SchILD-NRW 3 benötigt eine Konfigurationsdatei in der die notwendigen Angaben für die Zugänge stehen. Diese hat die Endung .con und enthält die URL (und Port) zum SVWS-Server und zur MariaDB-Datenbank. Diese Dateien liegen im SVWS-Arbeitsverzeichnis im Ordner Connection-Files.

Das Programm SchILD-NRW 3 kann nach wie vor über eine Dateifreigabe an die Windows-Clients ausgeliefert werden.

Wie im Schaubild zu sehen, kann der SVWS-Server und die MariaDB auf getrennten Servern liegen.

Auch die Ports können in den Konfigurationsdateien eingestellt werden.

Wie im unteren Teils des Schaubilds zu sehen, kann auch alles auf einem einzigen Server bereitgestellt werden.

Diese Auswahl hängt auch vom Grad der Virtualisierung ab, die verwendet wird.

Auch die Anzahl der Server pro Schulen kann je nach Umgebung bestimmt werden.

Der momentan noch im Ausbau befindliche WebClient steht über den SVWS-Server immer zur Verfügung und kann über die URL (und ggf. den Port) im Browser aufgerufen werden.

Installation SVWS-Server

Da SchILD-NRW 3 erst startet, wenn ein SVWS-Server zur Verfügung steht, sollte mit dieser Installation begonnen werden.

https://github.com/SVWS-NRW/SVWS-Dokumentation/blob/main/deployment/Linux-Installer/index.md

https://github.com/SVWS-NRW/SVWS-Dokumentation/blob/main/deployment/Windows-Installer/index.md

Über den AdminClient können anschließend Datenbanken migriert oder neu erstellt werden.

Installation SchILD-NRW 3

Die Installation von SchILD-NRW 3 kann danach vorgenommen werden.

https://schulverwaltungsinfos.nrw.de/svws/wiki/index.php?title=Schnellinstallation_SVWS-Server_und_SchILD-NRW_3

Konfigurationen

SchILD-NRW 3 benötigt für jede Datenbank eine .con-Datei, die im Unterordner Connection-Files des SchILD-NRW 3-Arbeitsverzeichnisses liegt. Diese .con-Datei ist eine reine Textdatei im UTF-8 Format.

Schema-Namen unter Windows!

Achten Sie unter Windows darauf, das auch hier bei den Eintragungen in der .con-Datei auf Groß- und Kleinschreibung geachtet werden muss!

Die REST-Aufrufe sind case sensitive und das betrifft auch den Schema-Namen.

Der SVWS-Server erstellt bei der Installation eine svwsconfig.json. Diese Datei enthält alle benötigten Angaben für den Betrieb des SVWS-Servers.

https://doku.svws-nrw.de/deployment/Einrichtung/

Die Einstellungen des SVWS-Server können nach Bedarf gesetzt werden. Der Bereich der Schema-Einstellungen wird vom SVWS-Server z.B. durch den AdminClient gesetzt!

https://doku.svws-nrw.de/adminclient/administration/